
|
|
Immunhistologie: In einer immnunhistochemischen Untersuchung von N. Masir et al. (BRIT J HAEMATOL 144:716ff. 2009) wurden der neue BCL2 monoklonale Kaninchenantikörper Klon E17 und der etablierte Maus BCL2 Antikörper Klon 124 an 33 follikulären Lymphomen mit Translokation t(14;18) miteinander verglichen. Besonders interessant sind die Ergebnisse bei 7 Fällen, die als „pseudo negativ“ bezeichnet werden. Sie sind mit dem Antikörper Klon 124 negativ, während sich mit dem monoklonalen Kaninchenantikörper Klon E17 das BCL2 Onkoprotein auch in diesen Fällen darstellen lässt. In Follikelzelllymphomen können die Epitope für bestimmte Antikörper durch Translokation zerstört worden sein, so dass das mutierte Protein zwar weiterhin vorhanden, aber immunchemisch nicht nachweisbar ist. Vor diesem Hintergrund ziehen die Autoren in einer weiteren Publikation (Masir et al. Pathology 42:212 ff. 2010) den Schluss, dass alle relevanten BCL2 negativen Fälle routinemäßig mit einem zweiten BCL2 Antikörper nachgetestet werden sollten, um falsch negative Befunde möglichst auszuschließen. |
Literatur
1. Masir N, Campbell LJ, Goff LK, Jones M, Marafioti T, Cordell J, Clear AJ, Lister TA, Mason DY, Lee AM. BCL2 protein expression in follicular lymphomas with t(14;18) chromosomal translocations. Br J Haematol 144:716-725, 2009
2. Masir N, Campbell LJ, Jones M, Mason DY. Pseudonegative BCL2 protein expression in a t(14;18) translocation positive lymphoma cell line: a need for an alternative BCL2 antibody.
Produktinfos
| Beschreibung | Klon | Vorbehandlung | Verdünnung | Menge | Bestell-Nr. |
|---|---|---|---|---|---|
| BCL2 Onkoprotein |
E17 |
HIER in Citratpuffer pH 6,0 |
gebrauchsfertig |
6 mL | RBG016 |
| 1:25 – 1:100 | 0,5 mL | RBK016-05 | |||
| 1:25 – 1:100 | 1 mL | RBK016 |
|
|||
|
|||