in situ-Hybridisierung

Die in situ-Hybridisierung (ISH) ist eine aussagekräftige Methode, mit der Nukleinsäuresequenzen (RNA und DNA) in Zellen und Geweben sichtbar gemacht werden können. Man unterscheidet Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung (FISH) und Chromogene in situ-Hybridisierung (CISH).

Das Portfolio von Zytomed Systems umfaßt die herausragenden FlexISH®-, ZytoLight®-, ZytoDot®- und ZytoFast®-Sonden unserer Partnerfirma ZytoVision, sowie die dazugehörigen Kits und Nachweissysteme.


Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung (FISH)

Die Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung (FISH) ist seit vielen Jahren eine der Standardmethoden in der molekularen Pathologie. Fluoreszenzmarkierte Sonden binden dabei direkt im Gewebeschnitt (in situ) an die komplementäre Zielsequenz im Genom, eine Extraktion und Amplifikation von Nukleinsäuren wird nicht durchgeführt. Die FISH ist eine schnelle und kostengünstige Methode, die auch an sehr kleinen Biopsien mit nur wenigen Dutzend Tumorzellen eine sichere Analyse ermöglicht. Zur Auswertung von FISH-Präparaten wird ein Fluoreszenzmikroskop benötigt.

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Chromogene in situ-Hybridisierung (CISH)

Die chromogene in situ-Hybridisierung (CISH) wurde als Alternative zur FISH entwickelt. Anstelle einer direkten Fluoreszenzmarkierung der Sonde werden verschiedene Haptene (Digoxigenin, Biotin, Dinitrophenyl) verwendet, die in einem mehrstufigen Verfahren über die Bildung chromogener Präzipitate detektiert werden. Diese Präparate können mit einem normalen Lichtmikroskop ausgewertet werden, wie es in jeder Pathologie vorhanden ist. Außerdem kann der morphologische Kontext deutlich einfacher beurteilt werden als bei der FISH, und die Präparate sind länger haltbar.

Die Produktgruppe CISH gliedert sich in zwei Produktlinien:

› ZytoDot: Hybridisierung über Nacht und Detektion am folgenden Tag.
› ZytoFast™: Hybridisierung 1 – 2 Stunden und Detektion am selben Tag.
  Alle Produkte für die Erregerdiagnostik fallen in diese Kategorie.

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